Technische Innovation

Effizienz, Effektivität und Zugänglichkeit. Dies sind die drei Säulen, aus denen die Notwendigkeit erwächst, alle erforderlichen Technologien in das lokale Gesundheitssystem einzubinden. Damit soll das Leistungsangebot verbessert und sichergestellt werden, dass es sich Hand in Hand mit den sich ändernden Bedürfnissen der Menschen weiterentwickelt.

Die Projekte im Bereich der technologischen Innovation sind unterschiedlich und komplementär, da sie von der Erneuerung der verfügbaren Krankenhausausstattung bis hin zur Stärkung der Unternehmensvernetzung reichen. Von der Stärkung der elektronischen Patientenakte bis zur Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) als diagnostisches Instrument sowie der Einführung von Telemedizin. Diese drei „Tools“ sind Teil des sogenannten eHealth, also der digitalen Gesundheitsoffensive.

Fokus auf eHealth

  • Die elektronische Gesundheitsakte (ESF): Sie ist eine zentrale Informationsquelle zur Krankengeschichte einer Person. Für den oder die Patienten/Patientin ist sie ein einheitlicher zentraler Zugangspunkt für benötigte Leistungen und Dienste.
  • Künstliche Intelligenz (KI): Eine innovative Unterstützung der medizinischen Tätigkeit bei der Anamneseerstellung des Patienten bis hin zur Diagnose. Das System bietet Informationen und auch Anregungen zur Durchführung einer „Televisite“ aus der Ferne.
  • Telemedizin: Ermöglicht Behandlungen sowie medizinische Beratung und Diagnoseerstellung aus der Ferne. Außerdem ermöglicht Telemedizin die Überwachung lebenswichtiger Parameter, um das Risiko des Auftretens gesundheitlicher Komplikationen für Patienten mit chronischen Erkrankungen zu verringern – dies ist besonders wichtig, wenn diese in schwer erreichbaren Gebieten leben. Diese Innovation erweist sich daher als wichtiges Instrument, um den Einwohnerinnen und Einwohnern abgelegener oder schwer erreichbarer Orte medizinische Hilfe anbieten zu können. Im Bereich der Telemedizin wurden die von der Agenas festgelegten Zwischenziele erreicht.
  • 23 große Geräte wurden angeschafft, installiert und sind bereits in Verwendung. Das umfassende Ankaufsprogramm beinhaltet: zwei Computertomographen mit 128 Schichten (CT) für die Radiologie der Krankenhäuser Sterzing und Innichen, ein Magnetresonanztomograph mit 1,5 Tesla (MRT) für das Krankenhaus Meran, neun fest installierte Radiologiesysteme für die Krankenhäuser Bruneck, Innichen, Brixen (2), Bozen (3) sowie den Gesundheitssprengel Gries-Quirein (2), neun Mammographiegeräte für die Krankenhäuser Brixen, Meran (2), Bruneck, Bozen (2), Schlanders, Sterzing sowie den Gesundheitssprengel Gries-Quirein, ein Positronen-Emissions-Tomograph/CT (PET/CT) für die Abteilung Innere Medizin am Krankenhaus Bozen, ein Ultraschallgerät (Sonograph) für die Nuklearmedizin des Krankenhauses Bozen.
  • 29 Projekte für den IT-Bereich des Südtiroler Sanitätsbetriebs haben den technologischen Entwicklungsstand der Gesundheitseinrichtung erhöht. Damit konnten die von der internationalen Non-Profit-Organisation HIMSS (Healthcare Information and Management Systems Society) festgelegten Ziele der Digitalisierung gemäß EMRAM (Electronic Medical Record Adoption Model) erreicht werden.
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